Produkt der Woche: Amaranth Frühstücksbrei Vital von Allos
Wir verhehlen nicht, dass wir Fans von Getreidebreien sind. Im vergangenen und auch in diesem Jahr hat Bio-Food-Tester darum immer wieder neue Breie getestet und auch einen umfangreichen Bio-Food-Test in der Bild am Sonntag veröffentlicht. Müslibreie sind wohl für all diejenigen richtig, die morgens nichts Kaltes essen mögen, also kein Brot mit Käse oder Müsli mit (kalter) Milch oder alternativ (kaltem) Hafer- oder Reisdrink möchten. In der ayurvedischen Medizin wird es eh empfohlen, das warme Frühstück. Es ist vor allem für Menschen richtig, die z.B. leicht frieren, sehr schlank sind oder morgens nicht auf die Beine kommen.
Getreidebreie waren 2013 die Umsatzbringer im Müsliregal. Das ist erst einmal verwunderlich, da der klassische britische Porridge keinen allzu guten Ruf genießt. Die neuen Müslibreie sind aber auch anders. Sie entsprechen dem Porridge zwar von der Konsistenz her, jedoch gibt es viele kreative und leckere Produkte, die dann doch etwas ganz anderes sind als die britische Mischung aus Hafer, Wasser und eine Prise Salz. Porridge auf moderne Art könnte man sagen.
Wir halten zwar nichts von Schokostückchen, Joghurtkugeln und anderem Süßkram im „modernen“ Getreidebrei. Jedoch sind solche Produkte eher die Ausnahme. Vielmehr enthalten die Mischungen neue oder überraschende Zutaten wie etwa Chiasamen, Matcha, Mohn und Himbeere.
Bio-Food-Tester hat sich den neuen Amaranth Frühstücksbrei Vital von Allos angeguckt und schmecken lassen. Er enthält neben Haferflocken und Dinkel vor allem Amaranth, getrocknete Äpfel, Mandeln und Leinsaat. Drin sind auch Chiasamen (Salvia hispanica). Die kleinen schwarzen Körnchen sind gerade mega-in bei Veganern, sind sie doch reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, auf die Veganer achten müssen. Sie liefern auch hochwertiges Eiweiß sowie Ballaststoffe. Am Tag sollten nach einer Empfehlung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA jedoch nicht mehr als 15 Gramm Chiasamen gegessen werden. Der Beitrag zur Versorgung mit empfehlenswerten Stoffen hält sich letztendlich also in Grenzen.
Die kleinen Samen können bei empfindlichen Menschen Blähungen hervorrufen. Durch die botanische Nähe zu Senf können sie auch allergisierend wirken. Darum sollte man es damit nicht übertreiben.
An den Zutaten des Amaranth Frühstücksbrei Vital haben wir nichts auszusetzen. Der Brei enthält keine unnötigen Zutaten wie extra süßende Sachen. Der Zuckergehalt von knapp fünf Gramm je Portion (60 g) ist in Ordnung. Der Zucker stammt vor allem aus den getrockneten Äpfeln. Gut ist der Ballaststoffgehalt mit acht Gramm je Portion. Damit hat man schon rund ein Viertel des Tagesbedarfs gedeckt. Je Portion Amaranthbrei löffelt man fünf Gramm Chiasamen. Das ist ein Drittel der am Tag empfohlenen Chia-Menge und damit in Ordnung. Jedoch sollte man dies im Kopf haben, wenn Chia auch noch anderweitig eingesetzt wird.
Geschmeckt hat uns der Getreidebrei auch. Wir haben ihn mit Milch zubereitet, möglich wären auch Reis- oder Mandelmilch. Mit Wasser lässt er sich natürlich auch anrühren, aber das erscheint uns dann doch ein bisschen dünn. Der Brei schmeckt leicht süß durch Mandeln und aufgeschlossenes Getreide. Die getrockneten Äpfel hinterlassen einen dezent fruchtigen Geschmack. Beim Essen knuspert das gepoppte Amaranth angenehm im Mund. Die Sättigungswirkung ist gut. Rund drei Stunden hält der Brei satt.
Insgesamt ist der neue Amaranth Frühstücksbrei Vital von Allos lecker und gelungen. In der Ampel von Bio-Food-Tester erhält er die Bewertung Grün.
Auf einen Blick: Amaranth Frühstücksbrei Vital von Allos
© Bio-Food-Tester